Hauptmerkmale der Geckos

Eines der Hauptmerkmale von Geckos ist das fehlen eines Supratemporal sowie Postorbitalbogens. Es gibt Nacht sowie Tagaktive Gattungen verschiedener Größen und Farbmuster. Auch äußerlich unterscheiden sich Geckos besonders von anderen Echsen.

Die Körperoberseite ist in der Regel mit feinen Schuppen bedeckt was aber von Art zu Art etwas gröber und kräftiger ausfallen kann.

Die Kopfoberseite ist meistens durch körnchenartige Schuppen zusammengestellt, diese nennt man auch Granula(wie man anhand des kommenden Fotos sehen kann). Es gibt aber auch einige Geckos die kleine nebeneinander liegende Schuppen besitzen. Die Lippen und Nasenregion sind durch Schild-Schuppen geschützt.

Die Gliedmaßen bestehen aus flachen Beinstümpfen ohne sichtbare Zehendifferenzierung. Bemerkenswert sind die Haftlamellen (mancher Gattungen) an der Unterseite, durch diese können Geckos selbst an Glasscheiben problemlos hoch klettern. Schon kaum sichtbare Kratzer reichen aus damit die Haftlamellen halt finden und das Tier nicht von der Scheibe rutscht.

 Madagaskar Taggecko, man sieht sehr schön sein Ohr

 die kleinen runden Schuppen bezeichnet man als Granula

© Foto: Giovanni Malfitano


Das Auge Geckos sind Augentiere, dieses Sinnesorgan ist bei diesen Reptilien besonders gut ausgeprägt. Jede Bewegung wird sofort wahrgenommen und fixiert. Alle anderen Sinnesorgane sind von zweitrangiger Bedeutung. Mit dem Auge werden visuelle Informationen mittels Nervenbahnen zum Mittelhirn weitergeleitet und das mit beachtlicher Geschwindigkeit. Bei nachtaktiven Gattungen ist die Pupille hundertprozentig formveränderbar so das man tagsüber nur einen kleinen schmalen Spalt zu sehen bekommt. Nachts dagegen öffnet sich die Pupille und füllt den gesamten Augenbereich aus. Tagaktive Gattungen haben meistens eine voll ausgefüllte schwarze Pupille bei schwachem oder starkem Licht.

Die Häutung

Anhand der immer heller werden Haut kann man sehen das sich das Tier bald häuten wird. Hierbei unterstützt das Reptil den Prozess indem es sich an Ästen oder Steinen reibt um die alte Haut vom Körper zu trennen. Häufig wird die Haut danach aufgefressen aber der Grund dafür ist noch nicht geklärt. Bei diesem Häutungsprozess sind die Tiere sehr empfindlich und sollten niemals gestört werden. Gelegentlich kann es passieren das die Hautschicht zu schnell austrocknet was zu Häutungsschwierigkeiten führen kann. Das ist meistens ein Grund für die falsche Luftfeuchtigkeit im Terrarium. Geckos können sich im ersten Jahr bis zu 15 mal häuten.

Nahrung

Insekten sind die bevorzugte Nahrungsquelle dieser Echsen, dazu gehören zum Beispiel: Fliegen, Heimchen, Grillen, Schmetterlinge und andere Insekten. Doch gibt es auch einige Arten die gerne Früchte essen wie der Taggecko aus Madagaskar. Anhand meiner langjährigen Beobachtung konnte ich feststellen das dieser sehr schön grün gefärbte Gecko besonders Kirchen und Nektar tragende Blühten liebt.

Entwicklungslinien der Geckos / bitte hier klicken

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